Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum
Brasilien-Deutschland e. V.

Centro Empresarial e Centífico Brasil-Alemanha

Herzlich willkommen beim Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland e.V.

Wir fördern und unterstützen die deutsch-brasilianischen Beziehungen insbesondere in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, in der Berufsausbildung, im Umweltschutz sowie beim Kulturaustausch.

Aktuelles


CERTI zu Besuch in Berlin

Kooperationen zwischen Hightech-Firmen geplant

Dieser Besuch in der WWZ-Geschäftsstelle war keiner der üblichen Höflichkeitsbesuche. In dem Gespräch Mitte März zwischen Manuel Steidle, Direktor für Mechantronics der Referenzzentren für innovative Technologien (CERTI) von Santa Catarina, und Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD, ging es ganz konkret um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen beiden Partnern. Wie die aussehen können, wurde noch im Verlaufe des Aufenthaltes von Manuel Steidle in Berlin deutlich. So besuchten Hans-Dieter Beuthan und der CERTI-Direktor zum Beispiel das Hightech-Unternehmen für faseroptische Komponenten FOC in Berlin-Adlershof.


Manuel Steidle (links) zu Besuch beim WWZ-BD

„Wir unterstützen Marktansiedlungen von deutschen Mittelständlern in Südbrasilien“, betont Hans-Dieter Beuthan. „Dabei sehen wir in CERTI mit seiner technologischen Kompetenz und seiner profunden Kenntnis der brasilianischen Förderinstrumente einen wichtigen Partner.“ CERTI engagiere sich schon seit einigen Jahren in der Kooperation zwischen der Forschungs- und Technologiestiftung unseres Bundesstaates (FAPESC) und Berlin Partner, so Manuel Steidle. „Dabei geht es unter anderem um die bilaterale Förderung von Forschung und Innovation im Bereich Photonik.“ Mit der Expertise von CERTI und WWZ-BD könnten weitere Chancen für den Marktzugang interessierter Firmen in beiden Ländern ausgelotet werden.

Im Zentrum des Aufenthaltes von Manuel Steidle in Berlin standen die Gespräche mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und mit Berlin Partner. Dabei seien beim Thema Finanzierung von Kooperations-Projekten für die Jahre 2018/2019 gute Fortschritte gemacht worden, so der CERTI-Direktor.

 

Erneuerbare Energien in Brasilien

Bei der Ausbildung wird jetzt „Gas gegeben“

Deutsch-brasilianisches Projekt zur Qualifizierung von Biogas-Experten erfolgreich gestartet

Uberlândia, 1. März 2018 – Beim deutsch-brasilianischen Kooperationsprojekt zur Ausbildung von Biogas-Experten wird jetzt im doppelten Sinne des Wortes „Gas gegeben“. Während für 27 künftige Dozenten und Trainer derzeit in Uberlândia (Bundesstaat Minas Gerais) die zweite Präsenzphase läuft, kommt parallel dazu der Aufbau einer landesweiten E-Learning-Plattform zu Thema Biogas zügig voran. In diesem Monat startet außerdem das „Repowering“ einer Biogasanlage im Bundesstaat Paraná, die in der abschließenden Praxisphase für Test- und Ausbildungszwecke genutzt wird.

Für diese neue Qualität bilateraler Zusammenarbeit sorgen die ME-LE Energietechnik GmbH aus Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern), das brasilianische Bildungsministerium und der Nationale Ausbildungsdienst für die Industrie (SENAI). Partner von deutscher Seite sind außerdem die KfW-Tochter Deutsche Entwicklungsgesellschaft (DEG) und das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) e.V. Für den Ausbildungsteil des Projekts zeichnet die ME-LE Akademie verantwortlich.

Multiplikatoren für neue Technologien

Die Teilnehmer des ersten Kurses sind vorwiegend Dozentinnen und Dozenten naturwissenschaftlicher Fächer an brasilianischen Universitäten sowie Hoch- und Fachschulen. Sie kommen aus 15 Bundesstaaten und wurden von Bildungsministerium und SENAI ausgewählt. Nach Abschluss dieser Ausbildung im Oktober folgt ein zweiter Kurs für Biogastechniker. Vom Einsatz dieser Multiplikatoren und einer möglichst breiten Nutzung der E-Learning-Plattform verspricht sich die brasilianische Seite einen deutlichen Qualifizierungsschub auf diesem Gebiet der Erneuerbaren Energien.

"Die Partnerschaft mit ME-LE ist sehr wichtig und zielt auf eine stärkere Integration zwischen unserem Bildungsnetzwerk und dem produktiven Sektor", betont Romero Portella Raposo Filho, Direktor im Sekretariat für berufliche, wissenschaftliche und technologische Ausbildung (Setec) des brasilianischen Bildungsministeriums. "Indem wir die Türen zu einem Technologiezentrum wie ME-LE geöffnet haben, bieten wir einen praxisorientierten Unterricht, von dem neben den Schülern auch unsere Lehrer profitieren.“

Dr. Michael Illig, Direktor der ME-LE Akademie: „Biogas geht nur theoretisch und praktisch. Deshalb findet unser Ausbildungsprojekt mit 1.030 Stunden Vorlesungen, Seminaren und Online-Studium sowie dem Praktikum in Brasilien vor Ort statt. Die Kombination aus deutschem Know-how und konkreten brasilianischen Erfahrungen ist uns dabei besonders wichtig. An den Kursteilnehmern schätze ich nicht nur ihre hohe Motivation, sondern auch ihre menschliche Qualität.“

Am 30. Januar erhielt Dr. Illig im Rahmen eines internationalen Biogas-Seminars in Uberlândia eine Gastprofessur des Bundesinstituts für Bildung, Wissenschaft und Technologie (IFTM) von Minas Gerais.

Großes Potential für Biogas in Brasilien

Camila D’Aquino, Exekutivsekretärin des brasilianischen Biogasverbandes Abiogás, erklärte bei dieser Veranstaltung mit 150 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Bildung: Brasilien verfügt über das größte Potential für die Biogasproduktion in der Welt. Biogas in Brasilien ist wettbewerbsfähig und braucht – anders als in europäischen Ländern – keine Subventionen. Was wir aber brauchen, ist Wissen und technische Ausstattung.“ Das brasilianische Institut für Energieforschung zähle Biogas für die nächsten zehn Jahre zu den wichtigen Bestandteilen im Energiemix des Landes.

„Brasilien gewinnt seinen Strom derzeit hauptsächlich durch Wasserkraft“, so Dr. Michael Illig. Sehr oft reichen jedoch die Wasserreserven nicht aus, so dass es zu Engpässen in der Stromversorgung von Industrie und Haushalten kommt. Die Alternative ist Biostrom. Inputstoffe sind reichlich vorhanden. Die Viehbestände sind riesig, Substrate wie Schweinegülle und Hühnermist sind hervorragend geeignet. Die wenigen vorhandenen Anlagen sind allerdings oft technisch nicht in der Lage, Strom zu erzeugen. Hier setzen wir mit unserem Projekt an.“ Aus Sicht des regionalen Präsidenten des Industrieverbandes FIEMG, Everton Magalhães, hat das Biogas-Seminar vom 30. Januar die Bedeutung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz für die Unternehmen wie auch für die Kommunalverwaltungen aufgezeigt. „Energieeffizienz ist eine wichtige Säule für die Industrie 4.0 und für die Internationalisierung der Unternehmen, für die Gewinnung von neuen Partnern und Investitionen.“

Neue Plattform für E-Learning stark nachgefragt

Der Ausbildungskurs ist so konzipiert, dass pro Modul ungefähr eine Woche Präsenzseminare und Konsultationsphasen und drei bis vier weitere Wochen für eine inhaltliche Nachbearbeitung mit Online–Support angeboten werden. Dazu dient eine E-Learning-Plattform, die ausgearbeitete Lerninhalte, Arbeitsmaterialien, Präsentationen und eine Reihe von Lernvideos beinhaltet und eine damit eine passende Ergänzung zur Präsenzphase darstellt.

Neben der kostenfreien Freischaltung für die Kursteilnehmer soll diese Form des E-Learnings in naher Zukunft auch Lernwilligen im ganzen Land zugänglich gemacht werden. Das Interesse ist groß, denn noch bevor die Vermarktung der neuen Plattform überhaupt begonnen hat, liegen dafür bereits mehr als 100 Anmeldungen vor.

Zur Biogasproduktion in Deutschland und Brasilien

Deutschland verfügt nicht nur über rund 9.000 Biogasanlagen, sondern auch über eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Produktion von Strom, Wärme, Gas oder Treibstoff aus diesen Anlagen. Beim Beitrag der Erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung in Deutschland nimmt Biomasse nach der Windkraft den zweiten Platz ein. Mit der installierten Leistung von 4.000 MW können 9 Millionen Haushalte versorgt werden. Nach Angaben des Fachverbandes Biogas beträgt die CO2-Einsparung circa 21 Millionen Tonnen. Im Jahr 2016 lag der Umsatz der deutschen Biogasbranche bei etwa 8 Milliarden Euro.

Brasilien gehört weltweit zu den führenden Ländern bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Dafür ist vor allem der hohe Anteil von Wasserkraft am Energiemix verantwortlich. Auch bei Produktion und Einsatz von Biokraftstoff verfügt das Land über umfangreiche Erfahrungen. Zwar gibt es inzwischen mehrere Tausend Biogasanlagen, vor allem auf Deponien und in der Viehzucht, doch die wenigsten davon sind zur Stromproduktion geeignet. Dem enormen Potential des Landes bei Substraten aus der Zuckerindustrie, der Land- und Viehwirtschaft sowie der Abfallwirtschaft steht ein deutlicher Nachholbedarf bei modernen Technologien und bei der Ausbildung von Fachkräften entgegen. Darauf reagiert die brasilianische Regierung unter anderem mit einer Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit.

Über die ME-LE Gruppe

Die Firma ME-LE wurde 1990 in Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern) mit 70 Mitarbeitern gegründet. Heute gehören rund 550 Mitarbeiter im In- und Ausland zur Unternehmensgruppe. ME-LE unterhält unter anderem Niederlassungen in  Uberlândia (Brasilien) und Changsha (VR China). Die Kernkompetenz des Unternehmens besteht im Anlagenbau sowie der Wärme- und Energietechnik, der Gruppenumsatz lag im Jahr 2016 bei ca. 70 Millionen Euro. Zur Firmengruppe gehören unter anderem die ME-LE Energietechnik und ME-LE Biogas, das Institut für Biogastechnologie und die ME-LE Akademie. Die Akademie bietet Seminare und Lehrgänge zur Vertiefung und Ausbildung von Land- und Energiewirten, Lehrkräften, Anlagenmanagern sowie Kurse zur Förderung der beruflichen Weiterbildung an. Die Kurse haben bisher mehr als 500 Fachleute aus Deutschland und dem Ausland besucht – darunter aus China. Vietnam und der Türkei.
Mehr unter http://me-le.de/

 

IHK Neubrandenburg: Brasiliens Süden interessant für mittelständische Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern

WWZ-BD präsentiert Brasilien-Expertise auf dem IHK-Ländertag

Mit der brasilianischen Wirtschaft geht es wieder aufwärts. Das war der Tenor des Ländersprechtags Brasilien der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern am 25. Januar 2018. „Ein Ende der dreijährigen Wirtschaftsrezession ist abzusehen“, sagte Dietmar Sukop, stellvertretender Geschäftsführer der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer in Porto Alegre. Indikatoren dafür sind ein leichtes BIP-Wachstum im vergangenen Jahr, eine sinkende Inflationsrate, fallende Zinsen und eine langsam rückgängige Arbeitslosigkeit. Der Außenhandel kommt wieder in Schwung und die Verbrauchernachfrage steigt.

Wie aus der entsprechenden Pressemitteilung der IHK Neubrandenburg weiter hervorgeht, könnte vor allem der Süden Brasiliens für mittelständische Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern interessant werden. Sie finden dort Unternehmen ähnlicher Größe und eine Reihe von Branchen, die auch hier stark vertreten sind wie Medizintechnik, Biogas, Umwelttechnik, Recycling und Altlastensanierung.

Hinzu kommen die gemeinsamen kulturellen Wurzeln und eine damit verbundene europäische Geschäftskultur, die am Ende des 19. Jahrhunderts durch pommersche Auswanderer nach Brasilien getragen wurden. „Wir fühlen uns der Mentalität sehr nah“, betonte Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg und führte weiter aus: „Wir sind mehrfach darauf hingewiesen worden, die Kontakte nach Brasilien auf keinen Fall abbrechen zu lassen.“

Einige Unternehmen dieses Bundeslandes gehen bereits mit gutem Beispiel voran. Der Markteintritt lässt sich dabei auf unterschiedliche Weise realisieren, über private Pilotprojekte z.B. oder auch vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Forschungsprojekte der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). Auch die brasilianische Seite bietet Fördermöglichkeiten. Allen ist gemeinsam, dass sie den Kontaktaufbau unterstützen, das A und O für eine Etablierung auf dem brasilianischen Markt. Für den Einstieg riet Sukop den Unternehmen dringend, Beratung zu suchen, denn „Brasilien hat ein komplexes Steuersystem, auch die Bürokratie stellt eine hohe Hürde dar“.

Während des Ländertages stellte auch das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland e.V. (WWZ-BD) seine langjährige Expertise bei der Unterstützung von Brasilien-Aktivitäten deutscher Unternehmen vor. Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des Vereins, ging insbesondere auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein unternehmerisches Engagement in Brasilien ein. Er stellte an konkreten Beispielen vor, wie das WWZ-BD bei Markteintritt, Partnersuche und Controlling sowie bei der Auswahl geeigneter Partnerstrukturen hilft. RA Beuthan wies außerdem auf Fördermöglichkeiten hin, die deutsche Unternehmen in Brasilien nutzen können.

Günter Müggenburg, Geschäftsführer Gerüstbau-SHD Müggenburg und Vorstandsmitglied des WWZ-BD, berichtete über die Erfahrungen seines Unternehmens an mehreren Standorten in Brasilien sowie über die Entwicklung einer Gerüstbau-Ausbildung in dem südamerikanischen Land. 

Mehr unter: https://www.neubrandenburg.ihk.de/

Silberstreif am Horizont wird breiter

WWZ-BD bei Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen 2017 in Porto Alegre

Der Silberstreif am brasilianischen Wirtschaftshorizont wird breiter. Bei den wichtigsten Kennziffern zeichnet sich ein positiver Trend ab, die Hoffnungen auf eine Belebung der Wirtschaft im Verlaufe des (Wahl-)Jahres 2018 wachsen. Dabei setzt Brasilien wie schon in den vergangenen Jahren auf die traditionell gute und vielfältige Zusammenarbeit mit Deutschland. Kein Wunder also, dass es bei den 35. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen in Porto Alegre (12. – 14. November) ein „volles Haus“ gab. Zu dem Treffen in der Zentrale des Wirtschaftsverbandes von Rio Grande do Sul kamen mehr als 2.200 Teilnehmer, davon etwa 400 aus Deutschland. Wie schon in den Jahren zuvor, nahm auch eine Delegation des WWZ-BD an den Beratungen des wichtigsten Wirtschaftstreffens der beiden Länder teil.

Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vize-Präsident des WWZ-BD, und Vorstandsmitglied Wolfgang Wagner, beteiligten sich dabei aktiv an der Arbeit wichtiger Gremien wie der Initiative für Zusammenarbeit in Agribusiness und Innovation und der Gemischten Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit. So informierte RA Beuthan in der Sitzung der Agribusiness-Initiative über das DEG/KfW-Projekt "Gasmarktstudie für Santa Catarina" und dabei vor allem über die Fortschritte bei den Zertifizierungsverfahren der Substrate für die Biogasproduktion durch die nationale Agentur ANP. Seit den Wirtschaftstagen in Weimar 2016 konnten durch die Zusammenarbeit von WWZ-BD und ANP weitere zwei Substrate (Deponiegas, Klärschlamm) zertifiziert werden. Jetzt fehlt nur noch die Zertifizierung von organischen Abfällen. Dann sind alle wichtigen Substrate erfasst. 

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Gasmarktstudie für Santa Catarina – Finale mit Fortsetzung

Erfolgreicher Abschluss-Workshop in Florianópolis

Das deutsch-brasilianische Projekt „Gasmarktstudie für Santa Catarina“ ist für den Bundesstaat und darüber hinaus von großer Bedeutung. Das erklärte Cósme Polêse, Präsident des regionalen Gasversorgers SC GÁS, zur Eröffnung des finalen Workshops dieses DEG/KfW-Projekts am 16. November 2017 in Florianópolis. Auch nach dem erfolgreichen Abschluss des Projekts sei das Unternehmen an einer weiteren Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern interessiert.

Während der Veranstaltung im Hauptsitz von SC GÁS wurde Bilanz über das von 2015 bis 2017 durchgeführte Projekt gezogen. Und diese Bilanz fiel überaus positiv aus. Das zeigten die Abschlusspräsentationen der Partner des Projekts DORSCH BDC Dorsch Consult Ingenieurgesellschaft mbH und Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) sowie der Nationalen Agentur für Erdöl, Gas und Biokraftstoffe (ANP) Brasiliens.

Während Michael Schleusener (DORSCH) einen detaillierten Überblick über die einzelnen Projektetappen gab, stellte Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, Vize-Präsident des WWZ-BD, einige wirtschaftliche Ergebnisse der Studie vor. So zeigte er am Beispiel der Produktion von Biogas mit Erdgasqualität (Biomethan), unter welchen konkreten Rahmenbedingungen diese wirtschaftlich ist.

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Deutscher Botschafter besucht Pomerode

Der deutsche Botschafter in Brasilien, Dr. Georg Witschel, besuchte am 5. Oktober 2017 die Stadt Pomerode in Südbrasilien. In der Präfektur wurden Dr. Witschel und seine Frau Sabine von Mädchen und Jungen der bilingualen Schule Amadeu da Luz mit deutschen Volksliedern begrüßt. An den anschließenden Gesprächen im Ehrensaal der Stadtverwaltung nahmen neben Vize-Bürgermeisterin Gladys Sievert, Abgeordnete des Stadtparlaments sowie Vertreter der örtlichen Wirtschaft und Kultur teil. Gladys Sievert: „Der Besuch des Botschafters ist für uns von größter Wichtigkeit und ehrt uns sehr. Bei dieser Gelegenheit hatten wir die Möglichkeit, ihm Projekte und Aktivitäten der Stadtverwaltung vorzustellen, die auf die Erhaltung der von unseren Vorfahren geerbten Kultur gerichtet sind. Das betrifft vor allem unsere zweisprachigen Schulen, in denen die Kinder sowohl in Portugiesisch als auch in Deutsch unterrichtet werden.“

Das Wirtschaft- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) pflegt seit vielen Jahren enge Beziehungen mit der Stadt Pomerode. Neben intensiven Kontakten zur kommunalen Politik und zur Wirtschaft zählt dazu unter anderem die Unterstützung der bilingualen Schulen sowie der Drechslerschule Pomerode. Das WWZ-BD gehört darüber hinaus zu den deutschen Partnern der Errichtung der Biogasanlage Pomerode, einem über die Grenzen des Bundesstaates Santa Catarina wirkenden Referenzprojekts für die Nutzung regenerativer Energien.


Wir sind mit Büros vertreten in Berlin und Santa Catarina